zur Obst- und Gemüseinsel von Venedig fährt man ca. 30 Min. von den Fondamente Nove mit dem Vaporetto Nr. 13. Sie ist die größte Insel in der Lagune und ein wundervoller Kontrast zur Stadt. Kanäle mit einen Schleusensystem zur Bewässerung der Felder sind mit Brackwasser aus der Lagune gefüllt.
Sehenswert ist der „Torre Massimiliano“, ein alter Geschützturm aus der Zeit, in der Venedig von den Österreichern regiert wurde.
Es finden dort wechselnde Ausstellungen statt, seit Investoren Geld für eine Restaurierung zur Verfügung stellten.
Für die Umrundung der Insel benötigt man ca. drei Stunden, öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht. Sie kommen vorbei an Weinreben, Tomaten-, Blumen- und Paprikafeldern, an wunderschönen Gärten, halbverfallenden Häusern und schönen Villen.
Der Garten eines Imkers, der seinen Honig aus eigener Produktion für 7 Euro verkauft
Bei Punta Vela, im Norden der Insel, kann man noch Reste von ehemaligen Befestigungs- und Verteidigungsanlagen sehen.
Sant’Erasmo dient immer wieder zeitweise Leuten als Zufluchtsort, die Ruhe und Entspannung suchen, ebenso Künstlern.
An der Ostküste befindet sich das Restaurant Vignotto mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Aber es lohnt sich, hier einzukehren.
Nach weiteren ca. 20 bis 30 Minuten erreichen Sie den Badestrand, ein Geheimtipp für die Urlauber, denen der Lido zu überlaufen und teuer ist.
Hier fahren die Venezianer und Bewohner der Lagune mit ihren Motorbooten direkt bis an den Strand, packen Liegen, Sonnenschirme, Tische und Picknickkörbe aus und machen es sich gemütlich.
Am Südzipfel der Insel befindet sich ein Srandlokal, die Bar Tedeschi, also die Bar der Deutschen. Teuer!
Davor steht in den Sommermonaten oft eine Ape mit frisch geerntetem Obst und Gemüse zu unglaublich günstigen Preisen und mit ganz viel Aroma. Lecker!