Auswärtiges Amt erklärt Italien zum Hochrisikogebiet

Die deutsche Regierung stuft Italien wegen hoher Corona-Infektionszahlen ab Samstag als Hochrisikogebiete ein. Das gilt auch für Kanada und San Marino, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag bekannt gab.

Reisende, die aus einem Hochrisikogebiet einreisen und nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für 10 Tage in Quarantäne und können sich frühestens 5 Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Die Einstufung erleichtert es Reisenden, die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, dies bedeutet aber kein Reiseverbot. Hochrisikogebiete sind Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen maßgebend. Andere Kriterien sind die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus, die Belegung der Krankenhausbetten oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Einreiseregeln in Deutschland

Für Einreisende nach Deutschland gilt generell die 3G-Regel: Touristen müssen den Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test mit sich führen. Für die Einreise aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten gelten verschärfte Regeln:

Onlineanmeldung: Alle Reisende, die aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten kommen, müssen vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen. Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene müssen dort ihren Test-, Impf- oder Genesenennachweis hochladen.

Quarantänepflicht: Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und weder geimpft noch genesen ist, muss in Deutschland für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Auch Kinder müssen in Isolation – allerdings müssen unter Zwölfjährige sich nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

Wer aus einem Virusvariantengebiet einreist, muss für 14 Tage in Quarantäne. Es gelten keine Ausnahmen für Geimpfte, Genesene oder Kinder.

Weitere Meldungen

Ab dem kommenden Dienstag will Deutschland die wegen der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und 6 weitere afrikanische Staaten wieder lockern.

Die 9 Länder sollen dann vom Virusvariantengebiet zum Hochrisikogebiet zurückgestuft werden. Kurzfristige Änderungen möglich sind, so das RKI.

Als Virusvariantengebiet gelten hingegen Gebiete, in denen Varianten des Covid-19-Virus kursieren, die in Deutschland noch nicht so weit verbreitet sind, wie zum Beispiel die deutlich ansteckendere Omikron-Variante. Die Bundesregierung hatte die Regeln für die Touristen aus Virus-Varianten-Gebieten wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante erst kürzlich verschärft. Wer aus solch einem Gebiet nach Deutschland einreist, braucht bei der Einreise in Zukunft einen aktuellen negativen PCR-Test.

Zusätzlich müssen alle – auch Genesene oder Geimpfte – eine strenge 14-tägige Quarantäne einhalten; eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht hier nicht. Nur Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen, können die Quarantäne mit Übersendung des Impfnachweises beenden, wenn das RKI festgestellt hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante ausreichend wirksam ist. 

Für Touristen aus Virusvariantengebieten gelten eine zweiwöchige Quarantänepflicht – auch für vollständig Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden.

Quellen: tagesschau.de | rnd.de | stol.it

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