Venedig rationiert das Wasser

Die Gemeinde reduziert die Anzahl der öffentlichen Trinkbrunnen.

Zaccariotto: „Eine kluge Entscheidung, ein Akt der Verantwortung, um dieses kostbare Gut zu erhalten“.
Die Stadtverwaltung von Venedig, mit den Stadträten für Umwelt Massimiliano de Martin und öffentliche Arbeiten Francesca Zaccariotto und der Firma Veritas, hat in Anbetracht der schweren Wasserkrise, die unser Land betrifft, untersucht, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, um ein Signal der Aufmerksamkeit für dieses Problem zu geben.

Deshalb wurde als erste außerordentliche Maßnahme beschlossen, einige der öffentlichen Brunnen in Venedig und auf den Inseln der Stadt zu schließen. Von den insgesamt 155 Brunnen wurde daher auf der Grundlage einer detaillierten Studie der zuständigen Stellen beschlossen, 61 Brunnen und Trinkbrunnen zu schließen, die gleichmäßig auf die einzelnen Gemeinden verteilt sind und somit etwa 40 % der während der Saison aktiven Brunnen entsprechen. So werden beispielsweise in Murano 6 der 12 vorhandenen Brunnen geschlossen, in Burano 4 der 9 vorhandenen, auf dem Lido von 17 auf 8, in Sant’Erasmo von 5 auf 3, in Pellestrina von 7 auf 4, in San Pietro von 5 auf 3. Andererseits werden alle einzigartigen Brunnen auf den verschiedenen Inseln in Betrieb bleiben, wie zum Beispiel der Brunnen von Vignole, der von Mazzorbo, der von San Francesco nel Deserto und so weiter.

Venedig, eine Stadt, die den Titel „Welthauptstadt der Nachhaltigkeit“ anstrebt, kann nicht unempfindlich gegenüber einem so heiklen und wichtigen Thema wie der schweren Wasserkrise bleiben, die seit einigen Tagen nicht nur unser Gebiet, sondern das ganze Land betrifft“, kommentierte Stadträtin Francesca Zaccariotto, „deshalb haben wir beschlossen, eine Entscheidung zu treffen, die nicht nur zur Schau dient, sondern einen konkreten Beitrag dazu leistet, den Bürgern eine Botschaft der Aufmerksamkeit für ein so grundlegendes und kostbares Gut wie Wasser zu vermitteln.

Gleichzeitig wollten wir jedoch sicherstellen, dass alle Trinkbrunnen, die sich in der Nähe von Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel und entlang der Strecken und Felder der wichtigsten Verkehrsmittel befinden, aktiv bleiben. Alle sind mit einem Durchflussminderer ausgestattet, der für die Begrenzung des Verbrauchs wichtig ist. Wo es möglich und mit den historischen Merkmalen des Brunnens selbst vereinbar ist, wurden Regulierungssysteme (Hahn oder Knopf) installiert. Gemeinsam und mit der Mitarbeit aller können wir mit gutem Beispiel vorangehen. Natürlich“, so Zaccariotto abschließend, „werden wir die Witterungsbedingungen ständig beobachten, um den Plan für die Schließung oder Öffnung der öffentlichen Trinkbrunnen zu aktualisieren, auch auf dem Festland, wo die Brunnen und Trinkbrunnen bereits über Wassermanagementsysteme verfügen, die auf Einsparungen ausgerichtet sind, um die Verteilung der Dienstleistung und damit der Wasserressourcen besser zu gewährleisten“.

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