Venezianische Impressionen (31)

Einmal die Riva entlang

Januar 2021. Nach ein paar nebligen Tagen haben wir heute Kaiserwetter.

Riva im Nebel

Zuerst mal stärken wir uns mit einem italienischen Frühstück in unserer Stammbar Melograno bei einem Luxusjachten-freien, fantastischen Ausblick auf das Becken von S. Marco. So gestärkt machen wir einen Spaziergang und laufen einmal komplett die Riva entlang, die prächtigste der Promenaden Venedigs.

Wir beginnen ganz im Osten im lichten Park auf S. Elena, das als sehr junger Stadtteil so gar nicht dem landläufigen Bild von Venedig entspricht.

S. Elena

Immer die Riva vor Augen erreichen wir die Giardini, die leider seit einigen Jahren nur noch während der diversen Biennalen und gegen Eintritt zugänglich sind.

S. Elena

Erneut kommen wir am Melograno vorbei.

Bar Melograno

Kurz darauf überqueren wir den Rio de l’Arsenal, der uns einen Blick zum Arsenale erlaubt. Auffallend sind die Kapitänstürmchen auf dem Brückengeländer.

Rio de l'Arsenal

Einige Minuten später haben wir das Gefängnis und den Dogenpalast und gleich danach den Markusplatz erreicht. Heute hat sich sogar die erste Straßenmalerin herausgewagt.

Dogenpalast mir Strohbrücke

Der Blick hinüber zu S. Giorgio Maggiore bietet wieder mal eine traumhafte Postkarten-Kulisse.

Hinter dem Markusplatz lohnt immer ein Blick in die Giardini Reali, wo man selbst im Winter noch blühende Sträucher vorfinden kann.

Giardinetti

Ganz am Ende, schon fast auf Höhe der Salute-Kirche, endet schließlich die Promenade, und wir biegen ins angenehm leere Gassengewirr von San Marco ein.

Chiesa Madona de la Salute
Leere Gasse

Über die Autoren

Elisabeth Hoffmann und Karl-Ludwig Heinrich recherchieren seit zwanzig Jahren zu den Roman- und Filmschauplätzen des beliebten Commissario Brunetti und haben bisher vier Bücher dazu veröffentlicht (Infos unter www.Brunettistadtplan.de). Seit kurzem sind sie auch auf den Spuren von Kommissar Dupin in der Bretagne unterwegs (www.Dupinschauplaetze.de). Während ihrer langen Aufenthalte in Venedig haben sie viele Eindrücke über das Leben und den Alltag in der Lagune gewonnen, worüber sie in ihrer Kolumne berichten möchten.

Elisabeth Hoffmann
und
Karl-L. Heinrich
auf dem Forte Sant’Andrea

Banner Werk Venedig Heiratsantrag

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