Venezianische Impressionen (35)

Sommer- und Winterfrische auf dem Lido

Während die nördliche Landzunge ab Punta Sabbioni als „Teutonengrill“ herhält und Pellestrinas Küste im Süden weitgehend vom Badebetrieb unberührt geblieben ist, haben die Venezianer ihren Hausstrand auf dem Lido eingerichtet. Nur zehn Minuten Überfahrt und ein kurzer Spaziergang durch den hübschen Jugendstil-Boulevard Gran Viale S. Maria Elisabetta trennt die Serenissima von feinstem Sandstrand am offenen Meer.

Ausonia Palace Hotel
Lido, Strandeingang

Als Pendant zu den Strandkörben an Nord- und Ostsee stehen hier lange Reihen mit den sehr begehrten Badehäuschen, die zumeist die gesamte Saison über fest vermietet sind.

Lido, Badehäuschen
Lido, Badehäuschen

Zentral über dem Strand thront das leider seit vielen Jahren leerstehende berühmte Grand Hotel des Bains, in dem schon Luchino Visconti für die Verfilmung von Thomas Manns „Tod in Venedig“ Szenen gedreht hat.

Lido, Grand Hotel des Bains

Am Neujahrsvormittag findet ein besonderes Spektakel statt: Die “Ibernisti” stürzen sich vor viel Publikum in die kalten Wogen. Anschließend gibt’s zum Aufwärmen leckere Linsensuppe mit Würstcheneinlage für alle.

Ibernisti am Lido-Strand

Über die Autoren

Elisabeth Hoffmann und Karl-Ludwig Heinrich recherchieren seit zwanzig Jahren zu den Roman- und Filmschauplätzen des beliebten Commissario Brunetti und haben bisher vier Bücher dazu veröffentlicht (Infos unter www.Brunettistadtplan.de). Seit kurzem sind sie auch auf den Spuren von Kommissar Dupin in der Bretagne unterwegs (www.Dupinschauplaetze.de). Während ihrer langen Aufenthalte in Venedig haben sie viele Eindrücke über das Leben und den Alltag in der Lagune gewonnen, worüber sie in ihrer Kolumne berichten möchten.

Elisabeth Hoffmann
und
Karl-L. Heinrich
auf dem Forte Sant’Andrea

Banner Werk Venedig Heiratsantrag

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