Venezianische Impressionen (51)

Silvester in Venedig

Silvester 2020 ist geprägt von Corona, Italien steckt im Lockdown. Es gibt kein opulentes Dinner in den geschlossenen Restaurants, das cenone kann man höchstens im trauten Heim und im engsten Familienkreis ausrichten. Wir wagen trotzdem eine kleine Runde durch das Zentrum und begegnen selbst auf dem Markusplatz kaum anderen Passanten.

So ist auch unser Silvesterabend sehr, sehr ruhig, und der Kontakt zu Nachbarn um Mitternacht auf ein paar Auguri!-Rufe von Balkon zu Balkon beschränkt.

Kerzen

In Corona-freien Zeiten wissen die Venezianer Silvester sehr schön zu feiern. Nach dem cenone flaniert man langsam in Richtung Riva oder fährt gleich mit dem eigenen Boot in das Bacino di S. Marco. Um Mitternacht begrüßt dann die Stadt mit einem spektakulären Feuerwerk das neue Jahr. Privates Feuerwerk ist streng verboten und Alkohol in der Öffentlichkeit – allem voran auf dem Markusplatz – zumindest unerwünscht. Überall herrscht eine heitere Atmosphäre, grölende Betrunkene sind selbst spät nachts kaum anzutreffen.

Feuerwerk im Bacino S. Marco
(Silvester 2017)

Feuerwerk im Bacino S. Marco
(Silvester 2017)

Feuerwerk im Bacino S. Marco
(Silvester 2014)

Wir wünschen allen Lesern ein gesundes, erfolgreiches und friedvolles Jahr 2023!

Über die Autoren

Elisabeth Hoffmann und Karl-Ludwig Heinrich recherchieren seit zwanzig Jahren zu den Roman- und Filmschauplätzen des beliebten Commissario Brunetti und haben bisher vier Bücher dazu veröffentlicht (Infos unter www.Brunettistadtplan.de). Seit kurzem sind sie auch auf den Spuren von Kommissar Dupin in der Bretagne unterwegs (www.Dupinschauplaetze.de). Während ihrer langen Aufenthalte in Venedig haben sie viele Eindrücke über das Leben und den Alltag in der Lagune gewonnen, worüber sie in ihrer Kolumne berichten möchten.

Elisabeth Hoffmann
und
Karl-L. Heinrich
auf dem Forte Sant’Andrea

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